Fleecewäsche | |
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Funktionelle Sportbekleidung wird im Schichtenprinzip getragen, das auf der Haut beginnt. Die erste Schicht hat die Aufgabe, den entstehenden Körperschweiß von der Haut zu nehmen und nach außen zu leiten. Bei kalten Temperaturen übernimmt die Funktionswäsche eine weitere Funktion: die Wärmeisolierung. Nicht nur ein- und doppelflächige Maschenwaren, sondern bei sehr kühlen Temperaturen eignet sich Fleecewäsche hervorragend für eine erste isolierende Schicht. In der angerauten Innenseite der Maschenware oder des Velours hält eine feine Luftschicht die Wärme des Körpers fest. Sie bildet sich in den mikrofeinen Zwischenräumen. Luft ist ein schlechter Wärmeleiter, so bleibt die Körperwärme in dem Luftpolster und der Fleecewäsche. Fleece ist, egal wie voluminös, immer eine gestrickte Maschenware. Ein Gewirk, das aus mindestens zwei Fadensystemen besteht: einem Grundfaden und einem florbildenden, zweiten Faden. Nach dem Stricken bzw. nach dem Wirkvorgang beginnt der eigentliche Werdegang des Fleeces:
Nach dieser Grundbearbeitung folgen einige komplizierte Scher- und Nachbehandlungen. Damit beeinflusst man Optik der Fleeceoberfläche, Strapazierfähigkeit, Pillinganfälligkeit und Haltbarkeit. Im letzten Arbeitsgang macht Fleece verschiedene Behandlungen bzw. Ausrüstungen durch. Das Feuchtetransportvermögen wird so erhöht, die Wasserabweisung an der Außenseite intensiviert oder hautsensorische Eigenschaften beeinflusst. |
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