Einflächige Maschenware

 

Einflächige Maschenwaren bestehen - wie der Name schon sagt - aus einer textilen Fläche, haben also keine unterschiedliche Außen- und Innenseite. Sie sind aus einem Material glatt oder in Rippenstruktur gewirkt oder gestrickt.

Die verwendeten Garne aus Polyester (PES), Polyamid (PA) oder Polypropylen (PP) sind aus Spinnfasern oder aus Filamenten mit rundem oder modifiziertem Querschnitt und einer mehr oder weniger starken Texturierung hergestellt.

Feine abstehende Härchen (Spinnfasergarne) oder Rippen-Konstruktionen bei der Maschenware dienen als wichtige Abstandshalter zur Haut. Im Zwischenraum von Textil und Körper entsteht das so genannte Mikroklima.

In diesem feinen Abstand ist Luft gespeichert. Sie zirkuliert ständig, tauscht sich mit Frischluft aus (Ventilation) und vergrößert das Volumen zur Oberfläche der Haut. Das Textil klebt nicht auf der Haut.

Der beim Sport oder aktiver Bewegung entstehende Schweiß auf der Haut wird von den Fasern aufgenommen und aufgrund der Kapillarwirkung (von warm zu kalt) an der Oberfläche der Faser, bei Hohlfasern im Faserinnern von innen nach außen geleitet, in die nächste darüberliegende Bekleidungsschicht.

Sportunterwäsche aus einflächiger Maschenware eignet sich insbesondere für

  • schweißintensive Sportarten
  • warme Sommertemperaturen
  • Indoorsport.

Wichtig ist, dass die darüber liegende Bekleidungsschicht - je nach Einsatz und der Jahreszeit - entweder aus Fleece oder anderen, feuchtigkeitsleitenden oder -absorbierenden Materialien besteht. Der Sportler hat die Wahl zwischen hundertprozentig synthetischen Fasern und Mischungen aus Funktionsfasern und Wolle oder Baumwolle.

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