Doppelflächige Maschenware | |
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Im Gegensatz zur einflächigen, sind bei der doppelflächigen Maschenware zwei textile Flächen -also ein eine Innen- und eine Aussenseite - fest miteinander verbunden. Die eine Seite des Textils liegt auf der Haut, die andere Fläche zeigt nach außen. Miteinander verbunden werden diese Flächen durch spezielle Strick- oder Wirkkonstruktionen. Auf der Haut liegen immer die feuchtigkeitstransportierenden synthetischen Fasern aus PES, PP, PA, die den Schweiß aufnehmen und in die außen liegende Schicht der Maschenware weiterleiten. Die Außenschicht kann aus verschiedenen Naturfasern bestehen, wie Baumwolle, Seide, Modal oder Viskose. Oder sie setzt sich aus einer Mischung natürlicher Fasern zusammen, zum Beispiel 50 Prozent Baumwolle und 50 Prozent Modal. Auch Wolle wird eingesetzt. Neben den Naturfasern eignen sich auch die Funktionsfasern für diese Schicht. Die Außenfläche ist der Haut abgewandt. Sie ist mit einem Löschblatt zu vergleichen, das Feuchtigkeit anzieht. Es nimmt die von den innenliegenden Fasern ankommende Nässe auf und verteilt sie großflächig an der Oberfläche der Aussenseite. Dort kann der Schweiß leichter und vor allem schneller verdunsten. Für sehr schweißintensive Sportarten sind hydrophile (wasseranziehende) und hydrophobe (wasserabstoßende) Fasern als Innen- und Außenschicht miteinander kombiniert. Dann funktioniert das System ohne einen Zwischenspeicher wie zum Beispiel Baumwolle. Die Schwitzfeuchtigkeit kann sofort nach außen verdunsten. |
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