Angora

 

Angora bezeichnet man die Haare von Tieren. Allerdings nicht die nicht vom Schaf, wie wir sie bei Wolle haben, sondern wesentlich feinere und edlere, die vom Angorakaninchen stammen. Nur solche dürfen als Angorawolle bezeichnet werden.

Sie werden zweimal im Jahr durch Auszupfen oder Auskämmen, aber auch durch ein sanftes Scheren der Kaninchen im 13 Wochen-Turnus gewonnen.

Charakteristisch ist der Faseraufbau:

  • Markkammern enthalten Luft, die eine ausgesprochen gute Wärmeisolation bewirkt.
  • Angorahaare sind sehr fein
  • glatt
  • leicht
  • wasserabstoßend (hydrophob)
  • man spricht ihnen rheumalindernde Fähigkeiten zu
  • sie sind geschmeidiger als Naturseide
  • aber sehr anfällig gegen Mottenfraß

Angorawolle trägt sich angenehm auf der Haut, weil sie sich extrem weich anfühlt. Problematisch ist dagegen ihre Pflege: Handwäsche, kein Trockner, sondern gelegtes Trocknen auf glatter Fläche.

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