Porenlose Membranen


Das Prinzip der porenlose Membranen
funktioniert ähnlich wie porenlose Membranen: Auch sie haben eine geschlossene, eben porenlose Oberfläche und eine Dicke ab etwa 0,010 Millimeter (Sympatex). Sie bestehen meist aus einem hydrophilen/ wasseranziehenden Polyester oder Polyurethan mit modifizierter Molekularstruktur.

Der Wasserdampf kann in die geschlossene Membrane eindringen und sich entlang der Molekülketten bewegen. Die Bewegungsrichtung, die bei Bekleidung immer von innen nach außen sein sollte, wird durch das Temperaturgefälle zwischen körpernaher und Umgebungs-Luft bestimmt.

Meistens, das gilt auch bei Regenwetter, ist die Wasserdampfkonzentration auf der Haut zugewandten Seite der Membrane größer als an der Außenseite - und es ist innen wärmer als außen. Das entstandene Konzentrationsgefälle zwischen Innen- und Außenseite ist der Grund dafür, dass sich der Wasserdampf vom Körper wegbewegt und durch die Membrane hindurch nach außen diffundiert.

Der Temperaturunterschied sollte bei mindestens 15 Grad liegen. Neu sind Membranentwicklungen, bei denen es auch möglich ist, dass auch flüssiger Schweiß nach aussen transportiert wird.

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