Porenlose Beschichtungen

 

Die porenlosen Beschichtungen funktionieren anders als mikroporöse. Hier liegt das Geheimnis in der besonderen chemischen Struktur des Beschichtungsmaterials. Das besteht in der Regel aus Polyurethan.

Die chemische Struktur besteht aus starken Verbindungen von langen und flexiblen Molekülen. Unregelmäßige Knickungen in den Molekülketten lassen feinste Öffnungen und Lücken in der Materialstruktur entstehen. Sie werden "molekulare Honigwaben" genannt und sind noch kleiner als Mikroporen.

Der aus den darunter liegenden Bekleidungsschichten ankommende, dampfförmige Körperschweiß kann durch diese Lücken nach außen diffundieren. Wasser in Tropfenform kann - aufgrund seiner Größe - nicht eindringen.

Beschichtungen sind neben dem, dass sie wasserdampfdurchlässig und wasserdicht sind, natürlich auch winddicht. Bei der Verarbeitung ist zu beachten, dass alle Nähte wasserdicht verschweißt sein müssen.

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