Daunen


Die Enten und Gänse sind es, die von Natur aus so ausgestattet sind, um sich optimal auch vor extremer Kälte zu schützen. Sie sind die wahren Outdoor-Spezialisten, und sowohl im Sommer als auch im Winter auf die unterschiedlichsten Witterungsbedingungen vorbereitet. Kein Wunder also, dass sie als Vorbild dienen, wenn es um Wetterschutz geht. So sind wir ihnen an die Federn bzw. Daunen gegangen.

Der Nutzen von Daunen wurde schon sehr früh erkannt und hat vor allem in der deutschen Bettenindustrie eine große Tradition. Schon Karl der Große (768 - 814 n. Chr.) verfügte darüber, dass seine Schlafgemache mit Federbetten ausgestattet sein müssen.

In der Geschichte des Altertums hatten Daunen und Federn ebenfalls einen festen Platz: In den Gräbern der ägyptischen Pharaonen fanden sich Lederkissen, die mit Daunen und Federn gefüllt waren.

In der Sport- und Freizeitmode dagegen hielt die Daune erst mit der Entwicklung daunendichter Synthetikgewebe ihren Einzug. Diese waren damals aus Nylon und den bis dato bekannten Baumwollgeweben in Strapazierfähigkeit, Gewicht und Funktion weit überlegen.

Daunen wachsen im Gefieder von Wasservögeln. Besonders im Brustbereich bilden sich zwischen den Federn feinste Luftkammern, also ein Polster, das sowohl vor Hitze wie vor Kälte schützt.

  • Daunen sind unglaublich leichte und zarte Gebilde, den Schneeflocken ähnlich, mit vielen Verzweigungen und Verästelungen.
  • Die Daunenfeder hat keinen Kiel wie normale Federn, sondern nur einen sternförmigen, kleinen Kern, aus dem strahlenförmig die Verästelungen abgehen.
  • Eine Daune wiegt etwa 1,0 bis 1,4 Milligramm - etwa 400.000 bis 1.000.000 Daunen ergeben ein einziges Kilogramm Füllung.

Die Daune ist ein sehr hochwertiger und teurer Kälteschutz. Die Luftmoleküle, die zwischen den feinen Daunenhärchen gehalten werden, bieten einen ausgezeichneten Isolationswert bei sehr geringem Gewicht.

touchbucherkl