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Was genau sind Softshells?
Softshells sind keine echte Wetterschutzbekleidung für die Berge
und für lange Touren, werden aber dennoch als äußere
Bekleidungsschicht und zum Schutz gegen Auskühlung getragen. Softshells
haben unterschiedliche textile Flächen, also miteinander kombinierte
Stoffe und Materialien mit jeweils unterschiedlichen Eigenschaften,
die sich ergänzen: Die meist weiche Innenseite nimmt Schwitzfeuchtigkeit
auf und leitet sie nach außen ab. Der Außenstoff weist Wind
und Nässe ab und ist zudem robust, falls man am Fels entlang streift
oder an einem Ast hängen bleibt.
Betrachtet man Outdoor-Bekleidung als funktionelles Schichten-System,
gehört eine Softshell-Jacke über ein wärmendes Fleeceshirt
und wenn es stark regnet unter eine leichte Regenjacke. Softshells sind
generell angenehm zu tragen. Sie ventilieren mehr als herkömmliche
winddichte Stoffe. Das bedeutet: Sie halten so viel Wind ab, dass man
nicht auskühlt, lassen aber eine begrenzte Menge Wind zur Ventilation,
zum Luftaustausch hindurch. Das erhöht den Tragekomfort und bewirkt
ein angenehmes frisches, aber nicht kaltes Gefühl. Manchmal sind
Jacken aus Softshell auch leicht elastisch, was der Bewegungsfreiheit
nur gut tut.
Die positiven Eigenschaften von Softshells:
- extrem hohe Atmungsaktivität
- schnelle Trocknungszeit
- beschränkte Wind- und Wetterabweisung
- gute Ventilation
- variierende Wärmeisolation
- körpernahe Passform
- hohe Elastizität - und damit mit viel Bewegungsfreiheit
abriebsfeste Außenseite für harten, schonungslosen Einsatz
Softshells können einen völlig unterschiedlichen Materialaufbau
haben. Das kann sein:
- ein (relativ) winddichtes Gewebe wird mit einem Isolationsvlies,
einem Futterstoff oder einem Fleece kombiniert. Dieses Softshell ist
quasi zweilagig. Das ist die preiswerteste Verarbeitungsvariante mit
sehr guter Atmungsaktivität.
- eine einschichtige, sehr robuste und elastische Webware, die auf
der Innen- und auf der Außenseite unterschiedliche Ausrüstungen
hat (innen mit Wickingeffekt, außen abperlend).
- Laminate ohne Membran. Hier werden (sehr) abriebfeste Stretchgewebe
auf leichte Fleecestoffe gebondet. Dadurch entsteht leichte Isolation
und ausreichende Winddichte, mit angenehmer Ventilation.
- Laminate mit Membran. Sie bieten den besten Wasserschutz und sind
zu 100 Prozent winddicht. Dafür allerdings etwas weniger atmungsaktiv
und gute Ventilation und Luftzirkulation lässt sich im Wesentlichen
über die Konstruktion (Unterarm-RV's etc.) erzielen.
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Verkapselungstechnologie von Faserfilamenten. Das
Polymer der Faser wird verändert und mit "Zusatzfunktionen"
ausgerüstet. Ist eher eine Technologie für Außengewebe
- und ließe sich bei allen erwähnten Varianten einsetzen.
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