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Flauschige Maschen für kalte Temperaturen
Manche Sportler scheuen selbst kälteste Temperaturen nicht, um ihrer sportlichen Leidenschaft nachzukommen. Deshalb ist die Wahl der Bekleidung wichtig - egal, ob bei der entspannenden Wanderung in verschneiten Winterlandschaften oder einer extremen Expedition in Achttausender-Bergmassiven.
Das funktionelle Zusammenspiel von Sportunterwäsche, Wärmebekleidung und Wind- und Wetterschutz schafft ein angenehmes, gesundes Körperklima, verhindert die Auskühlung des Körpers und sorgt dafür, dass die Leistungsfähigkeit erhalten bleibt.
Für ein Unterwegs- oder auch Aktivsein bei kalten Temperaturen
bietet sich geradezu das "Zwiebel-Prinzip" (Abbildung
von H. D. Backhaus) oder das "Schicht-für-Schicht-Prinzip"
an. Es werden so viele Schichten aus verschiedenen Kleidungsstücken
- Unterwäsche, Shirt, Pulli, Weste, Jacke - aufeinander abgestimmt
bzw. übereinander getragen, bis die Wärmeisolation ausreicht
und sich dem individuellen Wärmebedürfnis angepasst hat.
In Regionen, in denen sich die Wetterbedingungen rasch ändern,
wie zum Beispiel im Hochgebirge, ist es von großem Vorteil, sich
einer Schicht entledigen oder eine weitere anziehen zu können.
Die mittlere Schicht, eine isolierende Wärmeschicht, bezeichnet
eine oder mehrere textile Lagen zwischen der funktionellen Unterwäsche
und der äußeren Wetterschutzbekleidung. Wie sehr diese Schicht
die Körperwärme isoliert, entscheidet der Sportler oder die
Sportlerin selbst.
Bei längeren sportlichen Unternehmungen oder unsicheren Wetterbedingungen
ist es sinnvoll, einen leichten Fleecepulli, eine Weste oder ein Sweatshirt
im Rucksack als Reserve dabeizuhaben. Zweckmäßiger als ein
dickes sind zwei dünne Oberteile, der Bedarf an Wärme ist
so leichter zu regulieren.
Fachleute sind sich nicht wirklich darin einig, welches Material das
richtige für die wärmeisolierende Schicht ist: ob Maschenware
aus Fleece oder Gestricke aus 100 Prozent Synthesefasern, meist Polyester,
oder Naturfasern wie Baumwolle oder Wolle - sprich das geliebte Sweatshirt
oder Mutters "Handgestrickter".
Hier scheiden sich die Geister. Die einen schwören auf Naturfasern, die anderen sind im wahrsten Sinne entsetzt darüber. Tatsache ist, dass Naturfasern wie Baumwolle und Wolle Feuchtigkeit in sich aufsaugen, sie aber nur langsam wieder abgeben. Baumwolle quillt - wie wir wissen - im nassen Zustand und Wolle verändert die Schuppenstruktur und wird kratzig.
Funktionsfasern dagegen nehmen selbst keine Feuchtigkeit auf, sondern leiten sie an ihrer Faseroberfläche nach außen. Sie quellen nicht und das Trageverhallen wird nicht verändert.
Je nach Intensität und Art des Sportes sowie dem individuellen Gefühl, haben Menschen unterschiedliche Wärmebedürfnisse. Die Ansprüche an die Bekleidung unterscheiden sich also von Kunde zu Kunde. Nur eine individuelle Beratung und die Zusammenstellung eines individuellen Systems werden der Vielfalt in der Sportwelt und ihren Akteuren gerecht.
touchbuch.com gibt Ihnen wertvolle Hintergrundinformationen
über Naturfasern und synthetische Fasern, die für die wärmeisolierende
Mittelschicht eingesetzt werden können. Und wir stellen Ihnen die
wichtigsten Marken vor.
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